Month: August 2015

Kunden und Verkäufer, das Leben, das Universum und der ganze Rest

Zwar leben wir im digitalen Zeitalter, aber es gibt sie noch immer in unseren Städten: die kleinen Geschäfte und Läden für allerlei Waren. Einige von ihnen werden in den nächsten Jahren verschwunden sein. Hier und da entstehen wieder neue.

Diese Geschäfte, ihre Verkäufer und deren Kunden geben unseren Städten ihre Individualität und Lebensqualität, die ein reiner Onlinehandel nicht immer bieten kann. Ich finde, wir sollten dieses Kulturgut nicht leichtfertig gegen den Onlinehandel eintauschen, der Städte und Gemeinden auf lange Sicht verarmen lässt. Hier sind Kunden und Verkäufer gleichermaßen gefordert, gegenzusteuern.

Leider habe ich aber schon viel zu oft erlebt, dass Ladeninhaber noch nie etwas von gutem Kundenservice gehört haben. Manchmal scheinen sie sich mit aller Kraft gegen neue Kunden zur Wehr zu setzen. Aber auch die Kundschaft macht es den Läden nicht immer einfach. Allzu oft wird der Einkauf durch den schnellen Klick im Internet erledigt, wo doch das Kaufhaus um die Ecke das gleiche Produkt im Angebot hat.

In diesem Blog möchte ich Gedanken, Erfahrungen und Geschichten weitergeben, die durch oder in Einzelhandelsgeschäften entstanden sind. Vielleicht erkennt sich der ein oder andere wieder oder kann sogar selbst mit einem Text beitragen? Ich würde mich freuen. Außerdem hoffe ich auch, dass hier auch eine Ecke für die Verkäufer unter uns entsteht, die Erfahrungen von der anderen Seite der Kasse einbringen können.

Damit sind wir schon beim Titel meines Blogs angelangt: „Hammernich“ = Sächsische Formel für “Haben wir nicht (im Sortiment)“ war eine Standardantwort in einem Fahrradgeschäft meiner Geburtsstadt. Jeder Kunde dort bekam sie irgendwann einmal zu hören. Daher war dieses Geschäft inoffiziell unter den Namen Hammernich! über die Stadtgrenzen hinaus bekannt.