BecherBonus

Vor einigen Tagen las ich in der Frankfurter Rundschau folgendes: Im Raum Offenbach werden derzeit Unternehmer dazu aufgerufen, sich an der Aktion „BecherBonus“ zu beteiligen. Ziel soll sein, die täglich anfallende Menge von Coffee-to-go Bechern im Papiermüll zu senken. Unternehmen, die Kaffee zum Mitnehmen anbieten, sollten auch Alternativen zum Wegwerf-Becher anbieten.

Wenn Unternehmen ihren Kunden einen Preisnachlass bei Verwendung eines selbst mitgebrachten Kaffeebechers geben, würden sie im Gegenzug von kommunalen Stellen öffentlichkeitswirksam unterstützt.

Ich finde die Aktion super und hoffe, dass sich hier in der Gegend wenigstens ein paar Unternehmen anschließen. Erstens, weil ich Einwegverpackungen generell doof finde, und zweitens, weil ich denke dass wir immer erst einen Tritt brauchen, damit sich etwas ändert.

Unternehmen, die mitmachen wollen, sollen sich per Mail an pressestelle@umwelt.hessen.de wenden und werden dann auf der Internetseite hessen-nachhaltig.de/de/becherbonus.html veröffentlicht. Zur Zeit sind es immerhin schon fünf Stück, hoffentlich werden es bald noch mehr.

Was bleibt uns also zu tun? Teilen, Weitererzählen und immer einen Mehrwegbecher dabei haben. 🙂

Mehrweg-Kaffeebecher
Mehrweg-Kaffeebecher, Symbolbild
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2 thoughts on “BecherBonus

  1. Ich finde das supereklig und überlege wirklich, ob ich dann noch in einem Café etwas Heißes bestellen würde, wenn dort jeder Hansel seinen Becher mitbringen kann. Ich habe schon Junkies gesehen, die in so einem Gefäß ihre Spritzchen ausgespült haben und weiß aus meiner Zeit in der Apotheke nur allzugut, dass es eben Menschen gibt, die super sauber sind, aber auch andere, die eigentlich sauber aussehen und Dir andererseits ihr blutverkrustetes Blutzuckermessgerät hinhalten mit der Bitte, es mal zu kontrollieren. Insofern bin ich in Zeiten von wiederkehrender Tuberkulose und einfach, weil ich da meinen Kopf nicht ausschalten kann, sehr skeptisch, ob Mehrwegbecher hygienisch sind. Empfinde das auch für die Verkäuferinnen als eine Zumutung, jeglichen Becher anfassen zu müssen, ohne zu wissen, ob der jetzt direkt aus dem Müll kommt und was da vorher vielleicht drinwar. Würde ich sehen, dass die Becher ohne Handschuhe angefasst werden oder dass mit demselben Handschuh dann die Brötchen eingepackt werden, wäre es für mich wirklich vorbei.

    1. Hm, deine Bedenken kann ich nachvollziehen. Eigentlich habe ich mir über die Hygiene zunächst nicht so viele Gedanken gemacht, weil ich angenommen habe, dass die Leute ihren mitgebrachten Becher vor jeder Benutzung gut reinigen würden – so wie ich es auch tun würde. Naja. Andererseits hoffe ich aber trotzdem, dass die Aktion bewirkt, dass generell die Leute weniger Pappbecher verschwenden werden.

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