Category: Kundenbindung

Einkaufsgutschein für Langen

Seit vielen Jahren wurde in Langen überlegt, wie man die Kaufkraft der Menschen im Ort halten oder zurückholen kann. Denn nicht nur der online-Handel setzt den lokalen Geschäften zu, sondern natürlich auch die Verlockungen von großen Einkaufszentren außerhalb Langens.

Jetzt soll der Langener „Einkaufsgutschein“ helfen, dies zu ändern.

So sieht er also aus, der Einkaufsgutschein für Langen.
So sieht er also aus, der Einkaufsgutschein für Langen.

Die Idee ist nicht neu und wird schon in anderen Gegenden Deutschlands erfolgreich eingesetzt. Daher freue ich mich um so mehr, dass wir in Langen jetzt auch mitmachen.

Der Gutschein ist ein kleines Plastikkärtchen mit einem Wert von 5 oder 10 Euro. Es ist bei verschiedenen Ausgabestellen erhältlich und kann nur in teilnehmenden Langener Geschäften beim Einkauf eingelöst werden. Die Zahl der Geschäfte ist mit nahezu 60 durchaus beachtlich und kann sich in nächster Zeit noch weiter erhöhen. Für interessierte Händler gibt es dafür das pdf-Dokument vom Langener Gewerbeverein.

Ich denke, die Karte ist eine tolle Sache! Jeder, der schon mal etwas verschenken wollte, weiß, dass Gutscheine oft das Mittel der Wahl sind. Mit diesem Gutschein steht dem Beschenktem die ganze Vielfalt der Langener Läden offen. Die Zahl der teilnehmenden Geschäfte ist beachtlich und schon das Schmökern durch diese Liste lässt Shopping-Lust aufkommen. Langener (und Nicht-Langener) Bürger und Unternehmen können von nun an mit diesem Gutschein für strahlende Gesichter bei Händlern und Konsumenten sorgen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Gutschein zu Weihnachten für die Kollegen? Das geht ab jetzt ganz einfach…

Für die Zukunft wünsche ich mir die Möglichkeit, Gutscheine auch online bestellen zu können. Warum? Man kommt viel einfacher an den Gutschein heran und ist nicht an die Öffnungszeiten und Räumlichkeiten der Ausgabestellen gebunden. Trotzdem bleibt das Geld in der Stadt. Die Frage ist also eher: Warum nicht? Ach ein höherer Grundbetrag von vielleicht 50 Euro wäre auch nicht schlecht – für größere Geschenke muss man derzeit noch mit vielen Kärtchen hantieren.

Auf jeden Fall eine gute Sache. Ich bin total gespannt, wie der Gutschein angenommen wird und freue mich, dass hier die Stadt, der Gewerbeverein und die vielen Geschäfte an einem Strang ziehen. Jetzt ist es nur noch nötig, dass ein wenig Werbung gemacht wird: In sozialen Netzwerken genauso, wie durch Mundpropaganda und offline-Werbung. Dann, glaube ich, steht einem Erfolg des Gutscheins nichts mehr im Weg. Hier gibts noch mehr Infos über das ganze Projekt.

Tschüss, Sparkasse Leipzig

Seit ich denken kann, bin ich Kunde bei der Sparkasse Leipzig. Angefangen hat es mit einem kleinen Sparbuch, welches meine Eltern für mich eröffnet haben. Später brauchte ich ein Girokonto um den sauer verdienten Lohn vom Zeitung-Austragen zu erhalten. Seit dem Ende meiner Ausbildung kostete dieses Konto 3 Euro pro Monat. Da es bei der Sparkasse verschiedene Kontomodelle gibt, kann der Grundpreis stark schwanken.  Ab dem 1. April 2016 wird es jetzt ein neues Tarifmodell geben, welches durchgehend mit erheblichen Kostensteigerungen verbunden ist. Bei uns beträgt diese 30% bei den Fixkosten, hinzu kommen dann auch Gebühren für Kontoauszüge (je Auszug 29 cent). Bei meinem Eltern steigt der Fixkostenanteil von 5 Euro auf dann 6,90 Euro. Dafür nutzen die aber auch kein Online-Banking.

Ich kann ja verstehen, dass gerade die Sparkassen mit ihrem flächendeckenden Netz aus Filialen und Geldautomaten einem hohen Kostendruck haben, den sie natürlich an die Kunden weitergeben müssen. Und die derzeitige Extrem-Niedrig-Zins-Phase macht den Banken das Leben noch schwerer. Aber die jetzt angekündigte Kostenerhöhung hat bei vielen Menschen, mit denen ich in den vergangenen Tagen gesprochen habe, und auch bei uns, einen fahlen Beigeschmack hinterlassen. Denn zum einen haben es die werten Sparkassen-Manager im beiliegenden Schreiben zur Kostenerhöhung versäumt, für Offenheit in der Kostenstruktur zu sorgen. Die einem mögen darin ein Geschäftsgeheimnis sehen, aber ich finde, die Sparkasse verschenkt hier sehr viel von dem wenigen Vertrauen, welches man den Bankern noch gutheißt. Zum anderen wollte man uns jetzt mit einem neuen Bonusprogramm locken, welches Punkte bringt, wenn man in ausgewählten Geschäften mit der Sparkassen-Card zahlt. Welche Geschäfte das sind, darüber schweigt sich sowohl der Brief als auch die Internetseite http://www.sparkassen-bonuswelt.de/ momentan aus. Verwirrung pur. Abgesehen davon, dass ich noch nie ein großer Freund von digitalen Punktekarten war, bin ich der Meinung, dass es gerade meine Bank überhaupt nichts angeht, wo und wofür ich mein Geld ausgebe.

Außerdem werde ich es nie verstehen, warum eine Aktienorder bei der Sparkasse mindestens 30 Euro und damit ein Vielfaches von dem kostet, was man bei anderen Banken bezahlen muss. Es scheint, als ob erstere noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen ist. Bisher benötigten wir auch noch nie die viel gepriesene persönliche Beratung eines Sparkassenmitarbeiters.

Aus diesen Gründen haben wir uns dazu entschlossen, unsere Bank in den kommenden Wochen zu wechseln. Auf dem Markt gibt es unglaublich viele alternative Angebote. Letztlich muss man hier immer abwägen, welche Leistungen und Kosten einem persönlich am meisten entgegenkommen. Und ob unsere neue Wahl eine gute war, wird sich wohl auch erst mittelfristig zeigen, wenn die Europäische Bankenkrise ganz ausgestanden ist. Oder wird sie nie vorbei sein? Mal sehen… 🙂

„Tante Emmas Facebook Page“

Für kleine und mittelständige Unternehmen ist Kundenbindung im Internet keine einfache Aufgabe. In dem interessanten Artikel vom BIEG Hessen über Tante Emmas Facebook Page werden interessante und wichtige Tipps für Unternehmen gegeben, die sich diesen Schritt ins soziale Netz überlegen.

In unserer Stadt gibt es leider genug Geschäfte, die schon bei der Gestaltung ihrer Schaufenster einiges an Nachhilfe-Unterricht benötigen. Neben defekten Tastaturen in der Auslage im IT-Geschäft gibt es andere, bei denen die Werbung auf selbstbeschriebenen DIN-A4 Zetteln ins Fenster gehängt wird. Schönschrift? Kommt nicht in Frage. Hübsche Verzierungen? Denkste! Jeden Tag, an dem ich dort vorbei komme, schüttelt es mich. Da können die Produkte noch so hochwertig sein, wenn das Schaufenster lieblos gestaltet ist, hat der Laden für mich verloren. In so einem Fall sollten die Ladenbesitzer eine eigene Internet- bzw. Facebookseite erst mal ganz nach hinten stellen.

Im Internet kann man sich dabei vor guten Anleitungen zur Schaufenstergestaltung kaum retten. Hier ein paar Beispiele:

… etc.

Vielleicht werfe ich so einen Linktipp in den Briefkasten des betreffenden Ladens? Manche Leute muss man ja hin und wieder zu ihrem Glück zwingen.